Marktplatz Mittelstand - Dongowski Hauskonzepte

Eigentümer in der Pflicht


Seit Juli 2008 ist der Energieausweis auch bei Verkauf und Neuvermietung von älteren Wohnungen und Häusern Pflicht.          Also Vermieter und Verkäufer von Immobilien benötigen  einen Energieausweis. Aber nur wer seine Immobilie verkaufen oder vermieten will, braucht einen Energieausweis. Zudem gilt die Pflicht noch nicht für alle Gebäude. Für Neubauten und grundlegend sanierte Immobilien ist die Berechnung ohnehin Bestandteil der vorgeschriebenen Wärmebedarfsberechnung, einen extra Energieausweis benötigt der Eigentümer nicht. Natürlich kann es sinnvoll sein, die Energiefresser und die Energiekosten seines Hauses zu kennen und sich über Maßnahmen zur Einsparung beraten zulassen. Zudem gilt seit dem 1. Januar 2009 das neue EEWärmeG und der Referentenentwurf zur EnEV 2009 fordert noch einmal eine 30%-ige Verschärfung.

Die zukünftigen Eigentümer bzw. Mieter erfahren mit dem Pass, wie hoch die Kosten für Heizung und Warmwasser in etwa sein werden, und bekommen Grundinformationen über Dämmung und Heizanlage. Eigentümer erhalten erste Informationen über den energetischen Zustand ihres Hauses sowie  Empfehlungen für Sanierungen und Modernisierungen, die den Energieverbrauch senken. Es gibt zwei Varianten von Energiepässen, die sich deutlich in ihrer Aussagekraft, aber auch in ihren Kosten unterscheiden: Beim verbrauchsorientierten Ausweis wird lediglich der Energieverbrauch der vergangenen drei Jahre zugrunde gelegt. Er ist deutlich preiswerter als der bedarfsorientierte Ausweis, bei dem der Aussteller von einer durchschnittlich genutzten Immobilie ausgeht und anhand von bauphysikalischen Daten berechnet, wie viel das Haus im Normalfall verbraucht.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von Dena Energieausweis

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von EnEV inline



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