Marktplatz Mittelstand - Dongowski Hauskonzepte

Was ist Was ?

Abwasser
Regenwasser von Dach und Grundstück sowie durch den Gebrauch im Haushalt (Küche, Bad, WC, Waschmaschine) verschmutztes und in seiner ursprünglichen Zusammensetzung verändertes Trinkwasser (Brauchwasser). Die Abwasserentsorgung erfolgt durch einen Anschluß an die öffentliche Kanalisation oder an eine eigene Klärgrube. Abwasser kann mit Hilfe der Abwasserbehandlung in Kläranlagen wieder gereinigt werden.
Als Brauchwasser bezeichnet man Wasser welches nicht als Trinkwasser benutzt werden kann aber als Toilettenspülung und zum Rasensprengen gut geeignet ist.

"Atmende" Baustoffe
Allgemein für diffusionsoffene Baustoffe. Diffusionsoffene Baustoffe gewährleisten einen besseren Feuchteausgleich. Sie nehmen Feuchte auf und geben sie später wieder ab. Ziegel und Porenbeton z.B. sind "atmende Baustoffe". Gegensatz = gasdichte Baustoffe: Glas, Stahl, Fliesen, Klinker.

Atmungsaktivität
Luft- und Dampfdurchlässigkeit. Je dichter ein Baustoff, desto geringer ist seine Atmungsaktivität. "Atmungsaktive" Baustoffe, speziell für die Gebäudehülle - den Rohbau - fördern ein gutes und angenehmes Raumklima, da sie den Feuchtigkeitsaustausch zwischen Innenraum und Außenluft gewährleisten. An undurchlässigen Stoffen, wie Metallen, Glas, und Folien kondensiert die feuchte Raumluft.

Ausbauhaus
Ausbauhäuser oder Mitbauhäuser gibt es zum Selbstbau in verschiedenen Ausbaustufen für Bauherren, die gerne viele Eigenleistungen einbringen und Geld sparen wollen. Beim Ausbauhaus wird ein Teil vom Unternehmen, dem Hausanbieter, fachlich und handwerklich professionell durchgeführt und ein Teil der Arbeiten übernimmt der Bauherr mit seinen Helfern selbst. Anbieter in der BRD bieten Ausbauhäuser in verschiedenen Ausbaustufen, Preislagen nach Maß und individuellem Wunsch des Bauherrn an.

Ausblühung
Ablagerung von Salzen auf Mauerwerk, Beton oder Mörtel: Während des Trocknungsprozesses von Salzlösungen steigen diese zur Oberfläche, wo das Wasser verdunstet und die Salzausscheidung als so bezeichnete Ausblühung hinterlässt.

Baufeuchte
Feuchte in Mauerwerk und Rohbau eines Neubaues. Baustoffe wie Mörtel, Putz, Estrich, Steine, Beton und die Witterung bringen erhebliche Wassermengen in den Bau. Es dauert etwa zwei ganze Heizperioden, bis diese Baufeuchte aus dem neugebauten Haus verschwindet. Es ist deswegen von großer Bedeutung, wieviel Feuchtigkeit in den Baustoffen schon beim Rohbau ist und wie schnell diese Feuchtigkeit an die Außenluft abgegeben wird. Besonders wirksam kann man Baufeuchte verhindern durch z. B. moderne Verarbeitung mit Dünnbettmörtel!

Niedrige Baufeuchte bedeutet:
- Kein erhöhter Energieverbrauch in den ersten beiden Wintern.
- Keine Beeinträchtigung der Gesundheit der Bewohner des Neubaus.

Bebauungsplan
Im Bebauungsplan (regional verschieden) werden durch die Gemeinde bestimmte Vorgaben zur baulichen Gestaltung rechtlich verbindlich festgelegt, zum Beispiel die Art der Nutzung, die Anzahl der Stockwerke, die Wahl der Baustoffe, der Fensterformate, der Dachneigung. Der freien Gestaltung sind somit Grenzen gesetzt, da jedes Bauvorhaben von den gemeindlichen Baubehörden unter anderem auf die Einhaltung des Bebauungsplans geprüft wird.

Brennwerttechnik
Technik, um den Wirkungsgrad der Verbrennung von Heizöl und Heizgas zu erhöhen. Öl und Gas enthalten Wasser. Bei normalen Kesseln verdampft es und zieht durch den Schornstein ungenutzt ab. Bei der Brennwerttechnik lässt man diesen Dampf im Kessel kondensieren. Daher heißen Brennwertkessel auch Kondensatkessel.
Beim Kondensieren wird die im Wasserdampf enthaltene latente Wärme gewonnen und für die Heizung genutzt. Das Kondensat fließt ab. Brennwertkessel brauchen also neben dem Schornstein einen Wasserabfluss.
Mit Erdgas lässt sich diese Technik besonders effizient nutzen. Gas-Brennwertgeräte können z.B. gegenüber modernen Niedertemperatur-Heizkesseln ohne Brennwertnutzung bis zu 15 Prozent Energie sparen. Brennwertgeräte können grundsätzlich in jede Heizungsanlage eingebaut werden. Besonders vorteilhaft sind moderne Niedertemperatur-Systeme mit niedrigen Vorlauf-/Rücklauftemperaturen. Aber auch in älteren Anlagen, die für höhere Betriebstemperaturen ausgelegt sind, bringt die Brennwerttechnik Vorteile. Durch großzügig bemessene Heizkörper und die nachträgliche Verringerung des Wärmebedarfs (z.B. durch verbesserte Wärmedämmung der Außenwände und neue Fenster) arbeiten solche Anlagen oft mit so niedrigen Heizwassertemperaturen, dass eine Brennwertnutzung möglich ist.

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