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Klimaschutz

Die Bekämpfung des globalen Klimawandels ist eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Immer häufiger und heftiger auftretende Wirbelstürme und andere Unwetterkatastrophen lassen erahnen, welche dramatischen Folgen der globale Temperaturanstieg nach sich ziehen wird.

Hauptursache ist die weiterhin steigende Verbrennung fossiler Rohstoffe und der damit verbundene Anstieg von Kohlendioxid in der Erdatmosphäre. Gerade bei älteren Gebäuden in Deutschland ist der Energieverbrauch meist zu hoch. Das ist auch ein Grund zum Energiesparen.

Ziel ist die Minderung des CO 2-Ausstoßes durch Verbesserung der Wärmedämmung und Modernisierung der Heizungsanlagen. Die Energieeinsparpotentiale sind riesig. Sie zu erschließen, schützt das Klima und schont die begrenzten Ressourcen sowie den Geldbeutel gleichermaßen.

Der UN-Klimareport drängt auf bessere Wärmedämmung

Es gibt eine Chance, den globalen Klimawandel zu begrenzen. Vorausgesetzt, man lässt schnell Taten folgen: Beispielsweise in Form konsequenter Gebäudedämmung. Darauf verweist der dritte Teil des UN-Klimareports.

Umwelt schonen und Geld sparen

Das eigene Heim so zu sanieren, dass der Energiebedarf drastisch sinkt, ist nicht nur klimafreundlich — es lohnt sich auch finanziell. Wer jetzt beginnt, kann günstige Darlehen, zinslose Kredite und Zuschüsse bekommen. FINANZtest hat durchgerechnet.

Die höchste Förderung gibt es für Eigentümer, die ihr Haus in ein modernes Niedrigenergiehaus umbauen. In einem solchen Haus lassen sich 60 bis 80 Prozent des Energiebedarfs einsparen. Das ist nicht nur klimafreundlich, über 20 Jahre lässt sich mit der Investition auch ein ordentliches Plus erwirtschaften.

Die Tester haben Kosten und Nutzen für die komplette Sanierung eines 34 Jahre alten Eigenheims ohne ausgebautes Dachgeschoss mit einer Wohnfläche von 150 Quadratmeter berechnet. In diesem Musterhaus lebt eine vierköpfige Familie, die für Warmwasser und Heizung 3650 Liter Heizöl im Jahr verbraucht. Das kostet im Moment knapp 2000 Euro. Bei einer angenommenen jährlichen Preissteigerung von fünf Prozent werden über 20 Jahre hinweg über 63.000 Euro fällig.

Verwandelt der Bauherr sein altes Eigenheim in ein Niedrigenergiehaus auf dem neuesten technischen Stand, sinken die jährlichen Heizkosten auf 621 Euro. Dafür hat der Bauherr den Brennwertkessel ausgetauscht, Außenwände, Kellerdecke und das Dach gedämmt sowie neue Fenster eingebaut.

Doch der Modell-Eigentümer muss nicht die gesamten Investitionskosten aufbringen. Wer für die Modernisierung einen Kredit benötigt, kann das KfW-Darlehen "CO2-Gebäudesanierung" bekommen, vorausgesetzt das Haus erreicht Neubauzustand.

Der Zins liegt derzeit bei supergünstigen 2,0 Prozent Stand 26.03.2008. Der vergleichbare marktübliche Zinssatz beträgt aktuell rund 5,3 Prozent. KfW-Kredite müssen Bauherren über eine Bank oder Sparkasse beantragen. Einzelne Bundesländer haben zusätzliche Förderprogramme im Angebot. In Bremen gibt es etwa zusätzlich zur KfW-Förderung Zuschüsse, beispielsweise für die Dämmung der Außenwand oder für neue Fenster 17 Euro pro Quadratmeter Wandfläche oder Fensterfläche.

 

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