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Sanierung durch CO2-Gebäudesanierung  

Festlegung der Sanierungsmaßnahmen

Energiesparen ist beim Neubau gesetzlich zwingend vorgeschrieben; und auch auf dem Altbausektor gewinnt der bewußte Umgang mit unseren Ressourcen zunehmend an Bedeutung - zumal der Energiepaß auch für den Gebäudebestand zur Pflicht wird, wenn eine Immobilie verkauft oder vermietet werden soll. Wer aber seine Immobilie energetisch sanieren möchte, der braucht zunächst einmal eine vernünftige Bestandsaufnahme. Ein hilfreiches Verfahren ist die so genannte Thermografie. Sie erlaubt uns den sprichwörtlichen Blick hinter die Fassaden des Hauses und offenbart dabei bislang unbekannte Energielecks.

Anhand der Bestandsaufnahme sowie einer eventuell durchgeführten Schadstoffmessung werden die Sanierungsmaßnahmen festgelegt und von unseren Spezialisten umgesetzt. Eine energetische Sanierung sollte nur als Gesamtmaßnahme geplant und durchgeführt werden. Es ist davor zu warnen, abschnittsweise vorzugehen und dabei auftretende Probleme an den Schnittstellen zu vernachlässigen. Die meiste Energie geht durch schlecht abgedichtete Außenwände, Fenster und das Dach verloren. Daraus resultierend haben wir mit unseren Spezialisten Maßnahmepakete- bzw. Vorschläge erarbeitet.

Maßnahmen

Maßnahme-Vorschlag 1: das Dach besonders dick dämmen

Bei Altbauten geht über das Dachgeschoss besonders viel Wärme verloren. Deshalb fängt die Sanierung meist hier an: Auf, zwischen oder unter den Dachsparren ist reichlich Platz für Dämmstoff. 22 bis 24 Zentimeter sollte die Dämmstärke betragen, um den Standard eines Niedrigenergiehauses zu erreichen.

Wer später ganz ohne Heizung auskommen will, braucht mehr als 30 Zentimeter. Diese Mengen passen aber meist nicht zwischen die Dachsparren, deshalb muss zusätzlich auf oder unter den Sparren gedämmt werden. Zwischen die Sparren lassen sich Dämmstoffmatten oder flexible Platten klemmen. Auf den Sparren muss das Material fester sein, hier eignen sich Holzweichfaserplatten oder ein System aus Polystyrol, auf das die Dachziegel nur noch aufgelegt werden müssen. Vorteil zusätzlicher Dämmstofflagen: Sie verhindern Wärmeverluste durch die Dachsparren. Wird ausschließlich zwischen den Sparren gedämmt, entsteht eine Art Wärmebrücke, die Dämmwirkung für das gesamte Dach sinkt um bis zu 30 Prozent.

Nach innen verhindert eine luftdicht verklebte Folie, dass feuchte Raumluft durch Ritzen strömt und Bauschäden verursacht. Außen schützt eine Unterspannbahn oder eine wasserfeste Holzfaserplatte die Konstruktion und die Dämmung vor starken Windstößen, Feuchtigkeit und Flugschnee. Die Unterspannbahn sollte Wasserdampf besser durchlassen als die innen liegende Dampfbremse, dann trocknen auch feuchte Balken sicher aus.

Einspareffekt: 15 bis 20 Prozent.

Maßnahme-Vorschlag 2: Fenster und Türen austauschen

Üblich sind heute Wärmeschutzfenster mit zwei Scheiben. Sie sind ohne Aufpreis erhältlich. Gekennzeichnet sind sie mit einem U-Wert 1,1 oder 1,0 für das Glas, angegeben in W/Quadratmeter/K. Auf dem Weg zum Nullenergiehaus sind Passivhausfenster mit drei Scheiben und besonders gut gedämmten Rahmen (Glas U-Wert 0,8 W/Quadratmeter/K) nötig. Wer Wanddämmung und Fensteraustausch als Maßnahmen zusammenfasst, sollte am besten vorher die Fensteröffnungen, die nach Süden gerichtet sind, vergrößern und nach Norden die Öffnungen möglichst verkleinern. So bekommt das Haus zusätzlich kostenlose Energie von der Sonne, Wärmeverluste werden klein gehalten.

Rollläden sollten von außen auf die Fensterrahmen oder die Wand montiert werden. Das vermeidet Wärmebrücken und undichte Stellen. Für eine spätere elektronische Regelung des ganzen Hauses sind Rollläden mit Elektromotor sinnvoll sowie eingebaute Schalter, die melden, wenn das Fenster geöffnet ist. Auch bei Haustüren gibt es für Passivhäuser geeignete Modelle. Entscheidend: alle Fugen zwischen Rahmen und Wand mit Klebe- und Dichtbändern abdichten und nach Beendigung der Ausbauarbeiten einen Drucktest mit einer sogenannten Blower-Door machen lassen.

 

Einspareffekt: 20 bis 25 Prozent.

Maßnahme- Vorschlag 3: die Außenwand ohne Lücken isolieren

Am besten werden die Wände von außen gedämmt. Damit lassen sich zugleich Bauschäden und optische Mängel kaschieren. Häufig verwendet werden verputzte Wärmedämmverbundsysteme aus Polystyrol, Mineralwolle oder Polyurethan, aber auch aus Holzweichfaser. Mit einer ergänzenden Stützkonstruktion aus verkleideten Kanthölzern sind auch andere Dämmstoffe wie Zellulose möglich. Niedrigenergiehäuser benötigen je nach Wandaufbau mindestens zwölf Zentimeter Dämmung. Für den Weg zum Nullenergiehaus ist jeder zusätzliche Zentimeter sinnvoll. Wichtig: Wärmebrücken vermeiden. Das sind Bauteile oder Bauteilanschlüsse, die die Dämmung durchbrechen. So ist es zum Beispiel effektiver, eine durchbetonierte Balkonplatte abzubrechen, statt sie zu dämmen. Der Balkon kann später auf eigenen Stützen vor dem Haus stehen.

Einspareffekt: 20 bis 25 Prozent.

Maßnahme- Vorschlag 4: Kellerdecke und -wände dämmen

Die Dämmung der Kelleraußenwände ist sehr aufwändig. Anlass könnte sein, dass sie bei einem älteren Haus wegen eines Feuchteschadens ohnehin aufgegraben werden müssen. Die freigelegten Wände werden mit Nullenergiehaus ist jeder zusätzliche Zentimeter sinnvoll. Wichtig: Wärmebrücken vermeiden. Das sind Bauteile oder Bauteilanschlüsse, die die Dämmung durchbrechen. So ist es zum Beispiel effektiver, eine durchbetonierte Balkonplatte abzubrechen, statt sie zu dämmen. Der Balkon kann später auf eigenen Stützen vor dem Haus stehen.

Einspareffekt: 20 bis 25 Prozent.

Maßnahme- Vorschlag 4: Kellerdecke und -wände dämmen

Die Dämmung der Kelleraußenwände ist sehr aufwändig. Anlass könnte sein, dass sie bei einem älteren Haus wegen eines Feuchteschadens ohnehin aufgegraben werden müssen. Die freigelegten Wände werden mit Bitumenmasse abgedichtet, darauf verklebt man meist Hartschaumplatten, die gegen Feuchtigkeit unempfindlich sind. Einfacher ist die Dämmung der Kellerdecke von unten. Wenn ausreichend Stehhöhe vorhanden ist, sollte man sechs bis zehn Zentimeter Dämmstoff von unten an die Decke kleben, was auch gut in Eigenleistung möglich ist.

Einspareffekt: Kellerdecke: fünf bis sechs Prozent; Kelleraußenwände: zehn bis 15 Prozent.

Maßnahme- Vorschlag 5: Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung integrieren

Das Prinzip ist einfach: Verbrauchte Luft wird aus Küche, Bad und Toilette abgesaugt, durch einen Wärmetauscher geleitet und gibt ihre Energie an die Frischluft ab, die in die Wohn- und Schlafräume geführt wird. Die dazu notwendigen, etwa zehn Zentimeter starken Rohre sind im Altbau allerdings nicht einfach zu installieren. Hier sind ein guter Architekt und ein geschickter Installateur nötig. Die Rohre lassen sich zum Beispiel in einer abgehängten Decke im Flur verstecken, von dort werden sie durch die Zimmerwände geführt. Ein zentraler Installationsschacht nimmt die zum Dach führenden Rohre auf. Wenn das nicht geht, sind dezentrale Lüftungsanlagen mit Wärmetauscher für einzelne Zimmer eine Alternative. So erhalten die Bewohner auch ohne ständiges Lüften stets gute Luftqualität. Schallschutz und Luftfilterung sind möglich.

Auf jeden Fall beachten: Anlagen mit niedrigem Stromverbrauch auswählen. Von Vorteil ist, zirka 20 Meter Ansaugleitung einen Meter tief im Garten zu verlegen. Dann wird im Winter die kalte Außenluft im Erdreich vorgewärmt, im Sommer strömt dagegen kühle Luft ins Haus.

Einspareffekt: zehn bis 20 Prozent.

 

Maßnahme- Vorschlag 6: Solarstromanlage anschaffen

Sonnenlicht direkt in Strom zu wandeln, ist mit zirka 4500 bis 15 000 Euro relativ teuer und benötigt zehn bis 30 Quadratmeter Dachfläche. Damit lassen sich etwa 800 bis 2400 Kilowattstunden Strom erzeugen und gegen eine garantierte Vergütung ins öffentliche Netz einspeisen. Dazu muss das Dach aber fast genau nach Süden weisen, idealerweise um zirka 30 Grad geneigt sein und darf nicht beschattet werden. Für Flachdächer gibt es spezielle Traggestelle.

Einspareffekt: etwa 800 bis 2400 Kilowattstunden Strom bei zehn bis 30 Quadratmeter Fläche.

Maßnahme- Vorschlag 7: Solaranlage zur Heizungsunterstützung montieren

Zehn bis 15 Quadratmeter Solarkollektoren und ein 800 bis zirka 1000 Liter fassender Kombispeicher für Heiz- und Warmwasser sind für diese Nutzung der Sonnenergie notwendig. Der Kollektor sammelt die Sonnenstrahlen und wandelt sie in Wärme, mit der das Wasser erhitzt wird. Vakuumröhrenkollektoren fangen diffuses Sonnenlicht besser ein, arbeiten effizienter und brauchen weniger Platz auf dem Dach. Sie sind aber etwas teurer als Flachkollektoren, was die Amortisationszeit verlängert.

Einspareffekt: etwa 60 Prozent des Warmwasserbedarfs, zehn bis 25 Prozent des verbleibenden Heizenergiebedarfs.

Ungestörte (Fenster-)Tauschgeschäfte

Auch wenn Haus- und Wohnungsbesitzer die Vorteile einer Sanierungsmaßnahme zu schätzen wissen, so schreckt sie doch oft die Vorstellung tagelanger Belästigung durch Baulärm, Schutt und Schmutz von der Durchführung ab - und sie zögern die Entscheidung unnötig hinaus. Zumindest beim Austausch der Fenster sind die Befürchtungen unbegründet: Ein Fachbetrieb kann alten Fenster innerhalb eines Tages durch neue ersetzen, während die Bewohner ungestört ihren Alltagsgeschäften nachgehen. Und der Fenstertausch bringt auf lange Sicht (fast*) nur Vorteile, die sich in punkto Energieeinsparung sogar finanziell deutlich bemerkbar machen.

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