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Energetische Sarnierung

Studie der KfW zur energetischen Sanierung
Von Dezember 2009 bis Januar 2010 befragte die KfW 20.000 private Haushalte und 1.000 Wohnungsunternehmen zum Thema "Energetische Sanierung". Insgesamt beteiligten sich rund ein Viertel der Befragten. Die Ergebnisse der Befragung stellen wir Ihnen im folgenden Artikel kurz vor.

Rund ein Drittel der Teilnehmer haben ein Einkommen zwischen 2.000 und 3.200 Euro monatlich. Mehr als 40% der Teilnehmer haben ein höheres monatliches Einkommen.

Die Befragten haben ein höheres Bildungsniveau als die Gesamtbevölkerung. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass insgesamt noch ein erhebliches Informationspotential besteht. Gebildetere Menschen beschäftigen sich demnach mehr mit dem Energieverbrauch ihrer Immobilien.

Bei den Wohnungsunternehmen sind mehr als die Hälfte Genossenschaften. Auch hier besteht noch deutliches Informationspotential bei privaten Wohnungsunternehmen.

Im Durchschnitt beträgt die Wohnungsgröße der sanierten Wohnungen 84,2m². Damit werden im Durchschnitt eher größere Wohnungen als kleinere Wohnungen saniert. Bei den Selbstnutzern ist die Wohnfläche mit 162,4m² um 38% größer als die durchschnittliche Wohnungsgröße. Insgesamt lässt sich daraus ableiten, dass bisher eher größere Wohnungen saniert werden als kleinere. Das liegt sicherlich daran, dass bei größeren Wohneinheiten die Einsparungen größer sind und sich eine energetische Sanierung schneller bezahlt macht.

Das Alter der sanierten Immobilien liegt im Schnitt zwischen 40-50 Jahren. Bei Selbstnutzern ist dieses Alter noch einmal um 8 Jahre geringer. Somit sanieren Selbstnutzer ihre Häuser fast ein Jahrzehnt früher.

Die Erneuerung der Heizungsanlage, Dämmung an Fassade, Dach und Kellerdecke und die Erneuerung der Fenster sind die häufigsten Maßnahmen bei den durchgeführten energetischen Sanierungen. Bei Selbstnutzern spielt insgesamt der Einbau einer solarthermischen Anlage noch eine übergeordnete Rolle. Mehr als 40% der Selbstnutzer installierten sich eine solche solarthermische Anlage.

 

Mit Ausgaben von durchschnittlich 288 Euro je Quadratmeter gaben Selbstnutzer bei ihrer energetischen Sanierung am wenigsten aus. Bei Wohnungsbauunternehmen lag der Mittelwert mit 522 Euro je Quadratmeter deutlich darüber.

Wohnungsbauunternehmen erhöhten nach einer energetischen Sanierung die Mieten um durchschnittlich 27%.

Der Großteil der sanierten Objekte von Selbstnutzern liegt in ländlichen Gegenden (knapp 50%). Bei den Wohnungsbauunternehmen lagen die Objekte eher in Städten (ca. 56%).

Die wichtigsten Motive einer energetischen Sanierung sind:
Beitrag zum Umweltschutz
Nutzung staatlicher Vorteile
größere Unabhängigkeit von Energiekosten
Substanzerhaltung der Objekte

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