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Blower-Door-Test  

Der Blower-Door-Test ist eine Prüfung der Luftdichtigkeit der Gebäudehülle.

Er dient zur Feststellung des Luftvolumenaustausches und Ortung von Leckagen.

Fugen und Leckagen bedeuten hohe Energieverluste

So wurden bei einer Messreihe im Institut für Bauphysik in Stuttgart u.a. ermittelt, dass bei einer Fugenbreite von 1 mm in einer 14 cm starken Dämmschicht und 20 Pa Druckdifferenz, der 4,8-fache Wärmeverlust im Vergleich zur Dämmfläche, durch die Fuge entsteht.

Schwachstellen in der Gebäudehülle, wie Leckagen in der Dampfbremse führen zu steigendem Anteil von Bauschäden (Feuchte- und Schimmelpilzschäden) und höheren Heizkosten.

In der EnEV werden Anforderungen an die Dichtheit und den Mindestluftwechsel aufgeführt. Messungen werden nach EN 13829 ausgeführt.

Vorgabe der Luftwechselrate (Volumenstrom/Gebäudevolumen) bei einer Druckdifferenz von 50 Pascal:

  • Gebäude mit Fensterlüftung:  3,0 h-1
  • Gebäude mit raumlufttechnischen Anlagen:  1,5 h-1
  • Passivhaus:  0,6 h-1
  • Dipl.-Ing. Rainer Angsten führt seit 2001 die Blower-Door-Messungen von Wohnhäusern und größeren Objekten in den Regionen Bonn, Westerwald, Eifel, Mosel, Hunsrück und Taunus durch.

    Weitere Informationen zum Blower-Door-Test können Sie auch www.luftdicht.de entnehmen oder werfen Sie einen Blick in das Luftdicht-Forum. Dort stehen Ihnen Experten zur Beantwortung von Fragen bezüglich Blower-Door-Tests zur Verfügung.

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